Triathlon

SV Hellas 1923 (1910) e. V. Siegburg

Berichte vom Bonn Triathlon am 12.6.

Mittwoch 13. Juni 2012 von norbert

Von Stefan und Anja.

Bonn war wie immer ein frühes Highlight der Triathlon-Saison – alles perfekt durchorganisiert, einschließlich des Wetters. Am Ende gab es nur zufriedene Gesichter :-)

Stefan schreibt:

Die härteste Prüfung kam vor dem Start, es war a…kalt im Wartebereich. Aber pünktlich zum „einchecken“ auf die Fähren kam die Sonne raus…optimales Timing! Wie immer war es spannend auf der Fähre den Start abzuwarten. Super dabei war, dass wir in unserer Startgruppe doch zu ein paar „Hellenen“ waren mit Norbert, Patrick und mir, aber auch vorher mit Erik und Frank Gögler, der sich doch glatt hat hinreissen lassen das Schwimmen und Radfahren anzugehen!

Schwimmen im Rhein war wie immer gewöhnungsbedürftig. Je nachdem welche „Welle“ man erwischt ist man mal schneller und dann wieder langsamer. Ganz abgesehen vom Zick-Zack Kurs. Leider hab ich das falsche Schiff als Ausstieg angepeilt und hatte schon ein gutes Stück vom Ausstieg entfernt Land unter den Händen ; ).

In der Wechselzone war alles super organisiert, und nachdem der Neo mal wieder  nach langem Zerren und Reissen aus gezogen war, gings auf die Radstrecke. Das Wetter wurde dabei immer besser und man konnte gut im Hellas-Suit fahren. Radfahren lief super, die Strecke wie jedes Jahr anspruchsvoll mit einigen giftigen Anstiegen und rasanten Abfahrten….und wenn man sich die Zeit genommen hat auch immer mal wieder mit tollem Ausblick. z.B. von der Autobahnüberquerung Richtung Michaelsberg und Köln. Nach Turboabfahrt und lockerem Ausfahren kam der zweite Wechsel, und ab auf die Laufstrecke.

Mein erster Eindruck, Mann ist das staubig hier! Aber der Rhythmus war schnell gefunden und das schöne an dem Rundkurs ist ja, dass man die Kollegen vom Hellas immer mal wieder zu sehen bekommt. Hier mal aufmuntern und da mal aufgemuntert werden…das ist das schöne bei einem Start mit Kumpels – und Kumpelinnen, vom Hellas. Bei mir lief alles super…und das tolle Publikum, gerade am Wendepunkt im Zielbereich, hat noch mal zusätzlich motiviert! Nach guten 3:37 dann der Zieleinlauf, das verdiente Erdinger, die verdiente Tasse und das verdiente Finisher-Shirt….und natürlich den Rest in Empfang genommen…bei lockerem Small-Talk über die Höhepunkte und Tiefs auf der Strecke haben wir dann gemeinsam den Bonn-Tria ausklingen lassen…und nächstes Jahr gehts wieder los!!!

Auch die kurzfristig noch einberufene Staffel aus Anja, Corinna und Mechthild spulte das Programm souverän ab. Anja schreibt:

6 Tage bis Bonn- Frauenstaffel startet durch beim Bonn-Triathlon

Frau sollte spontan sein! Montags schrieb Mechti schon direkt ein „Ja“ via SMS und dienstags Corinna. Wettervorhersagen hin oder her ! Wir nahmen den angebotenen Staffelplatz an. Nachdem ich dann von dem abenteuerlichen Probeschwimmen hörte, entschied ich mich , mir noch zügig einen kompletten Neo zu kaufen.

Corinna fand ihre Radschuhe im Umzugskarton wieder und Mechti freute sich einfach nur, doch noch in Bonn laufen zu dürfen.

Das Wetter spielte mit: Als ich morgens in einer der 6 Startgruppen auf der 2 Fähre stand strahlte die Sonne!

Der Start begann pünktlich und genau. Ich befand mich in der 3 Startgruppe und konnte auch erst einen Blick auf Vater Rhein erhaschen, als unsere Gruppe , die Staffelschwimmer , zur Rampe aufrückte. Wir waren 220 an der Zahl und es war ein aufregendes Erlebnis als es in das kühle , schnelle Nass ging. Stolze 8km/h legte Vater Rhein zurück und nahm uns mit.

Mein Körper brauchte schon etwas um sich an die Temperatur zu gewöhnen ( ich sollte wohl öfters mal kalt duschen!).

Beeindruckend fand ich , wie weit das Feld gestreut war. Auch sehr beeindruckend fand ich den Rückenschwimmer. Gerne wüsste ich seine Schwimmzeit und ob er die Rampe getroffen hat…..

Die Strecke ging irgendwie schnell vorbei . Kaum dran gewöhnt, musste ich mich in Position schwimmen um an die Rampe zu gelangen. Dort warteten die helfenden Hände um einen auf die Rampe zu ziehen. Auch das klappte gut. Ich eilte zu Corinna oder sagen wir besser : Ich rief im „Wechselbereich für die Chips der Staffelteilnehmer“ nach Corinna, denn sehen konnte ich sie nicht. . So viele Staffelradfahrer drängten sich in dem Bereich um ihren Chip in Empfang zu nehmen, das ich Corinna beim besten Willen nicht sehen konnte. Ein wilder Tumult!

Corinna hörte mich, ich hörte sie und dann trafen wir uns in dem Gewühle und übergaben das Chipband. Super! Mein Part war geschafft ! Auch in einer zufriedenen Zeit von 31:49 Min.!

Jetzt war Corinna dran , die anspruchsvolle Radstrecke zu meistern! Das Wetter blieb sonnig und trocken , wie schön für sie!.

Sie kam nach sehr guten 02:15 : 41 Std. heil wieder in der Wechselzone an , musste ihr Rad abstellen und wieder in den Bereich laufen um nun Mechti das Chipband zu überreichen..

Corinna hat die Strecke total Spaß gemacht und war super stolz auf ihre gute Zeit im nicht so trainierten Zustand! Klasse!…. Jetzt war Mechti dran. !

Am Wendepunkt beobachteten wir nun als Zuschauer die Laufstrecke. Mechti mitten drin..

Spannend mit anzusehen.

Im Ziel empfingen wir sie dann und erfuhren, das ein Mitstreiter sie rempelte und sie sich dabei ernsthaft den Fuß umknickte und einige Meter gehen musste. Trotz Schmerzen setzte sie das Laufen fort und war dann froh ins Ziel zu gelangen. Was für ein Einsatz!

Es hat uns allen 3 viel Spaß gemacht ! Auch eine schöne Art bei so einem Event dabei zu sein!!!

Herzlichen Glückwunsch und Alles Gute für die nächsten Wettkämpfe an alle, die dabei waren!

 


Dieser Beitrag wurde erstellt am Mittwoch 13. Juni 2012 um 22:00 und abgelegt unter 2012, Berichte. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

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