Triathlon

SV Hellas 1923 (1910) e. V. Siegburg

Bericht vom Rhein-Ahr Triathlon 9.9.

Freitag 14. September 2012 von norbert

Bericht von Stefan.

Das Wetter war ja fantastisch vorhergesagt, und ich hab mich schon richtig auf den letzten TRI des Jahres gefreut. Schön genießen in der Sonne…leider weit gefehlt…dazu gleich.

Schön war, das mit Christian und Sigrid wenigstens noch 2 Hellenen den TRI in Anlauf nahmen. Hatten da nicht noch mehr Ihre Teilnahme angekündigt ; )

Parken kein Thema, direkt rüber zur Halle, wo auch Wechselzone, Start und Ziel sind. Wirklich ein TRI der kurzen Wege! Nach Bonn gings dann wieder mal auf die Fähre und auf den Rhein. Praktisch, es gibt Beutel mit Startnummer in welche man Badelatschen und sonstige Utensilien auf der Fähre stecken und abgeben kann….unpraktisch, hierzu gab es im Vorfeld keine Info, somit hab ich alte Socken angezogen und fertig.

Der Start verlief super, und endlich wieder mit Neo war das Schwimmen auch Top, nach 2,8km ging es schon nach 22 Min aus dem Wasser. Ab in die Wechselzone, rauf aufs Rad und ab geht die Post…bei mir leider nicht. Da war nix in den Beinen. Wo ich sonst eher auf dem Radl an den flotten Schwimmern vorbeiziehe, sammelt mich jetzt einer nach dem anderen ein. Dann geht es fast 7km bergauf mit kleinen Erholungsabfahrten…mein linkes Bein schläft bis in den Oberschenkel ein….hatte ich noch NIE. Ich beschließe nach der ersten von 2 Runden ins Ziel zu trudeln und die Saison zu beenden.

Auch wenn es nicht besser wird, ich bringe es dann doch nicht übers Herz abzubrechen. Also rein in die zweite Runde, jetzt weiß ich ja was kommt (schlimm genug ; )  ) Irgendwann komm ich langsam an Christian heran, erzähl ihm von meinen leeren Beinen und fahr mit einer Aufmunterung vorbei. Eigentlich bescheuert von mir…und sorry Christian…ich jammere und fahr doch vorbei. Aber irgendwie hat es geholfen, die letzten KM laufen besser und nachher kommt der Lauf. Der hat in allen Wettkämpfen super funktioniert dieses Jahr. Manko auf dem Rad, es gab auf der Runde eine Verpflegung und die hatte nur kleine Becher. Ich hatte bei den Temperaturen von an die 30° C mit Radflaschen gerechnet.

Wechselzone, Laufschuhe an und ab die Post….und wieder nix…leere Beine…keine Power….wieder das Erlebnis direkt am Anfang überholt zu werden…na ja, jetzt einfach irgendwie noch ins Ziel kommen. Direkt am Anfang ein Becher Wasser und versuchen locker zu werden. Klappt nicht…ich quäle mich so richtig und hoffe auf die nächste Verpflegung. Die kommt leider erst wieder nach der ersten Runde. Keine Verpflegung am Wendepunkt oder so, das ist echt zu wenig und ich baue immer mehr ab. Dann geht es pro Runde noch einmal kurz Treppen rauf und einen kleinen aber sehr steilen Stich nach oben….wenn man eh am Limit ist grauenvoll.

Na ja, Christian und Sigrid, die echt flott auf der Laufstrecke erschienen ist, sieht man glücklicher Weise immer mal wieder unterwegs, das motiviert, aber die beiden sehen jetzt auch nicht gerade fit aus ; )    Und eigentlich leider schon ziemlich viele….die Flüssigkeit fehlt dann doch.

Dann nach 2:48 endlich im Ziel, total ausgepowert, ich trinke unendlich viel, und so langsam kommt der Körper wieder in Schwung. Christian ist kurz nach mir drin, auch ziemlich ausgepumpt. Und Sigrid ging es beim Laufen auch nicht allzu doll, aber wir haben alle 3 durchgehalten!!! Noch etwas Smalltalk und dann wieder die Sachen packen und nach Hause.

Vielleicht war es ganz gut so, denn so trauere ich nicht der Saison hinterher….ich hab echt genug und scheinbar war der Akku auch ziemlich leer.

Aber nächstes Jahr mach ich wieder mit, denn die Strecke ist schon sehr reizvoll und sollte mir mit den Anstiegen liegen. Zeitfahrmaschine kann man eigentlich zu Hause lassen. Laufen im Städtchen ist auch o.k…und ich kenne dann die Umstände. Ich hab mit dem Rhein-Ahr-TRI noch eine Rechnung offen ; )))

Dieser Beitrag wurde erstellt am Freitag 14. September 2012 um 20:20 und abgelegt unter 2012, Berichte. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

Ein Kommentar über “Bericht vom Rhein-Ahr Triathlon 9.9.”

  1. Sigrid schrieb:

    Schöner Bericht Stefan. Das schwimmen und die Radstrecke fand ich toll nur bei der Laufstrecke bin ich auch total eingebrochen, die Hitze, die blöden Treppen und der noch blödere kleine Berg haben mir den Rest gegeben, aber ich bin nächstes Jahr auch wieder dabei ( schon wegen der Preise, es gab mehrere Flaschen Wein aus Rheinhessen)