Triathlon

SV Hellas 1923 (1910) e. V. Siegburg

Berichte vom Cologne Triathlon Weekend 31.8.-1.9.

Samstag 14. September 2013 von norbert

Wir bedanken uns für die spannenden Berichte und die professionellen Fotos!   Anja und Norbert

Bericht von Stefan
Bilder von Andreas und Renate

Bericht von Andreas

Renate und ich haben am Triathlon Weekend in Koeln am 1. September teilgenommen. Eigentlich hatten wir uns gemeinsam fuer die Ironman Distanz von 3,8 Schwimmen, 180Km Rad und 42Km Laufen angemeldet, Renate musste sich im Vorfeld dann aber kurzfristig auf den halben Ironman mit 2Km Schwimmen, 90Km Rad und 21Km Laufen ummelden, da sie bedingt durch Verletzungsaus- und Krankheitsfaelle keine entsprechende Vorbereitung machen konnte. Noch bis August hatte sie an einer Bronchitis rumgedoktort, die sich ueber 5 Wochen hingezogen hat.

Fuer mich ging es am Sonntag morgen schon um 7 Uhr los waehrend Renates Start erst fuer 12:40Uhr geplant war.

Beim Ironman sollte der Start eigentlich fuer das Hauptfeld des Ironmans um 7:05 Uhr statffinden, aber da die Organisatoren mich versehentlich bei den Pro und Elite Startern einsortiert hatten, ging es fuer mich um 7Uhr los. Viele andere Hobbysportler, so wie ich ja eigentlich auch einer bin, schauten staunend auf meine anders farbige Badekappe und dachten wohl „wow, das muss ein Pro sein“ Ha ha, wenn die wuessten das ich erst letztes Jahr wieder mit Triathlon angefangen habe, Grins … Wie dem auch sei, ich fuehlte mich da vorn gar nicht so schlecht, denn so konnte ich vor der ganzen Meute schwimmen. Da mir das Schwimmen liegt, kam ich nach ’relativ’ entspannten 55min aus dem Wasser. Liegt natuerlich auch daran das ich recht effektiv bei anderen Schwimmern draften konnte. Sehr angenehm!

Der Wechsel zum Rad verlief superschnell: Neopren ausziehen, Helm auf, aufs Rad springen. Ich fuehlte mich super, da ich auch viel Kraft beim Schwimmen gespart hatte. Es war 8 Uhr als ich auf die Uhr schaute und ich war schon am radeln, schien ein perfekter Tag zu werden … Es war wohl kaum eine Minute spaeter als ich bemerkte, das das wohl Wunschdenken bleiben sollte, denn nach ein paar Kilometern auf dem Rad bemerkte ich das etwas ganz und gar nicht stimmte. Normalerweise bin ich auf dem Rad gar nicht so schlecht, aber als immer mehr Athleten an mir vorbei flogen, obwohl meine Schenkel brannten, realisierte ich das da wohl irgendwo ein Problem ist. Es war folgendes: Mein Hinterrad, obwohl es ja gerade erst ueberprueft worden war, drehte nicht einwandfrei. Sind ja nur 180Km zu fahren, dachte ich …. mir war zum Heulen! Es kam mir vor als wenn der Rest des Feldes Rueckenwind hat, waehrend ich gegen den Wind fahre. Echter Horror! Zuerst wollte ich aufhoeren, da ich mir dachte, das tue ich mir nicht an. Aber dann kam mir in den Sinn das es anstelle einer guten Finisher Zeit vielleicht ein recht gutes mentales Training fuer zukuenftige langdistanz Rennen sein koennte. Gesagt getan. Letzten endes war die Fahrt nach 5:15 vorbei, der ‚Schaden’ hielt sich also noch einigermassen in Grenzen. Aber jetzt freute ich mich echt auf den Marathon … hoert sich schon wahnsinnig an, Grins.

Die ersten Laufkilometer waren easy und ich konnte meinen geplanten Schnitt von 4:45min locker halten. Ziel war es die 42Km in grob 3:20-3:30 zu laufen. Na ja, so war die Planung …. aber so ab Km 25 ging es dann rapide bergab, denn die extra Kraft, die ich auf dem Rad einsetzte, um nicht zu weit zurueck zu fallen, fehlte mir jetzt. Kein Problem, es waren ja ’nur’ noch 17Km zu laufen … oh mein Gott! 17Km und die taten dann auch echt weh. Auf den letzten Kilometern musste ich auch noch mehrfach wegen Kraempfen in den Beinen anhalten und konnte nur noch ’locker’ durchjoggen.

Wie dem auch sei, nach exakt 10 Stunden kam ich endlich ins Ziel … total fertig, aber auch total happy das ich durchgehalten habe.

Im Ziel hab mich total ueber unsere und auch Petra mit Familie gefreut! Leider war ich so platt das ich erstmal direkt zu den Sanitaetern musste, die sich grob eine Stunde fuersorglich um mich kuemmerten. Dann ging es mir wieder einigermassen gut.

Renate’s Start war um erst 12:40Uhr. Trotz des grossen Trainingsausfalls hat sie wagemutig den Half-Ironman angegangen und wie sie spaeter sagte ist es dann doch noch recht gut gelaufen. Hut ab!

Beim Schwimmen im Fuehlinger See ist sie gut klargekommen und ’wohlfuehl’ Tempo geschwommen. Wie sie sagt, kann man gar nicht anders als geradeaus schwimmen, da unter Wasser Seile gespannt sind.

Ihr Wechsel verlief problemlos. Beim Radfahren konnte sie gut Druck machen, leider ist ihr einmal die Kette abgesprungen, was Zeit gekostet hat. Ausserdem war waehrend ihrer letzten Rad Runde ihr Schlauchlos Ersatzreifen aus der Halterung gerutscht und hat permanent am Hinterrad geschliffen. Da Renate nicht bemerkte woher die Geraeusche genau kamen und durch was sie verursacht wurden, dachte sie das es wohl ein Lager- oder sonstigen Schaden war. Erst in der Wechselzone 2 hat sie dann die Misere entdeckt. Auf jeden Fall hat sie trotz der Hindernisse eine super Rad Zeit mit einem 31-Schnitt hingelegt.

Auch der Wechsel zum Lauf verlief ohne Problem. Mit etwas mueden Beinen hat es ein bisschen gedauert, bis sie sich eingelaufen hatte, und konnte sich dann aber doch an der schoenen Strecke entlang des Rheins erfreuen und an die Kulisse vorm Koelner Dom.

Mit 5:58 hat sie dann noch eine super Zeit hingelegt und ist durchs Ziel gelaufen waehrend ich noch im Erste-Hilfe Zelt lag. Wenn man ihre Traininigsausfaelle und Probleme im Vorfeld bedenkt, echt eine top Leistung.

Zusammenfassend kann man sagen, das Cologne Triathlon Event ist echt klasse. Direkt vor der Haustuer und gut durchorganisiert. Also liebe SV Hellas Triathlon Freunde, merkt Euch das Event fuer naechstes Jahr vor. Es gibt alle Distanzen von Jedermann, Olympisch, Staffel, 70.3 bis Ironman. Superflach, schnell, schoene Strecke, Laufen am Rhein = Spass garantiert!

Viele Gruesse aus NYC

Stefans Kurzbericht vom Cologne Smart

Zum Saisonabschluss wollte ich noch mal eine kurze Distanz machen, und da Sinzig schon früh ausgebucht war, hatte ich mich für den Cologne Smart am Fühlinger See entschieden. Start war Samstags 10:00 Uhr. Doch vor dem Start wurde noch mitgeteilt, dass sich die Strecken etwas verlängert hätten 700 Swim, dann 26km Rad und 7,8 Lauf. Für mich eigentlich super, denn Schwimmen blieb gleich und der Rest wurde verlängert ; ). Schwimmen war dann gewohnt angenehm auf der Regattabahn…immer der Leine lang…und nach gut 13Min war ich durch. Rad auf der gewohnt eher langweiligen flachen Strecke ging gut ab..knapp 37er Schnitt. Die Laufstrecke rund um den See ergänzt um ein paar Schleifen und kurze Hügel, ist schön und zumeist auf Naturboden. Bei mir liefs super und auch ansonsten wars wirklich ne schöne Veranstaltung. Am Schluss war ich zeitgleich mit 1:30:54 Gesamt 24/25er von 520 Männer-Finishern und sogar 2/3 von 55 Finishern in der AK50….selbst überrascht : ))) Könnte mir vorstellen da nächstes Jahr wieder zu starten….vielleicht dann auch mit ein paar Hellenen auf der kurzen Distanz. Das wars dann für mich in 2013 mit TRI…hat viel Spaß gemacht, auch wenn das erste Halbjahr ja wirklich ins Wasser gefallen war. Freu mich schon auf die Mittwochs-Schwimmgruppe nach den Ferien!!! Bis dahin allen ne gute Zeit, Stefan!!!

Dieser Beitrag wurde erstellt am Samstag 14. September 2013 um 15:05 und abgelegt unter 2013, Berichte. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

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