Triathlon

SV Hellas 1923 (1910) e. V. Siegburg

Megaspaß für 29 Starter beim 31. Mörsbachman

Sonntag 9. August 2015 von norbert

Bericht von Bernd.

Rekordverdächtige 29 Starter wollten sich den Spaß beim diesjährigen Mörsbachman im schönen Westerwald nicht entgehen lassen. Nicht nur die zahlreichen neuen Gesichter im Team, auch die alten Hasen im Geschäft sollten dabei auf ihre Kosten kommen. Klar, zunächst gilt es einige Hindernisse auf dem Weg zur Grillhütte in Mörsbach-Burbach zu überwinden.

Die 240m im Thermalbad von Dickendorf (einige haben es zumindest für so kuschelig warm gehalten) dürften dabei noch am angenehmsten empfunden worden sein, vor allem für die (noch) nicht so austrainierten oder nicht so talentrierten Schwimmer. Auf dem Rad sah die Sache doch schon anders aus. Zum Anschauen sind die schönen Auf- und Abfahrten durch die kultivierte Hügellandschaft allemal recht nett aus, aber um mit dem Rennvelo erfahren zu werden, na ja, da gibt es einfachere Wege. Gleich nach dem Aufstieg aufs Rad fand nicht jeder direkt den passenden, doch recht kleinen Gang um die erste Rampe in Angriff nehmen zu können. Spätestens nach dem dritten Aufstieg war die Sache aber klar, hier geht es nur mit hoher Frequenz bergan und mit dickem Blatt zügig bergab. Selten wurde die Schaltung so häufig bedient. Wie schön wenn man endlich die Grillhütte mit dem netten Wäldchen im Blick hat, hier wartet der verdiente Applaus zum Wechsel auf die Laufschuhe. Hoffentlich haben die Helfer nur meine teuren, superleichten Renner auch am rechten Ort, passend zu meiner Startnummer platziert. Versehen mit den wohlverdienten Aufmunterungen der zahlreichen Supporter ging es zunächst bergab erstaunlich gut voran. Aber was ist denn nun los, schon beim ersten Anstieg versagen einem bestimmte Muskelgruppen schon fast den Dienst, wie oft und lange geht es denn nun noch bergauf? Zum Glück waren da diese Schilder mit den einstelligen Zahlen drauf, zunächst nicht gerade ermunternd, aber mit der Zeit doch mit erstaunlich entspannender Wirkung. Und der letzte, kleine Hubbel vor dem Ziel, lachhaft einfach. Nicht nur weil hier wieder einige Helfer und Mitgereiste heftig anfeuern, auch weil der Zieleinlauf doch immer gleich hinter der Ecke war, und das ist zum Glück immer noch so.

Frühe Glückwünsche der nass geschwitzten Mitstreiter lassen die gerade überstanden Anstrengungen zur Farce werden. Was gibt es denn besseres als nun hier oben als Finisher zu stehen. Toll, dass Anja es möglich gemacht hat die Truppe zusammen in kurzen Zeitabständen starten zu lassen, so haben wir jetzt alle zügig beisammen um uns untereinander austauschen zu können. Zum Glück dauert es noch ein paar Stündchen bis zur Siegerehrung, denn es gibt eine Menge zu erzählen, und bei fast 30 Leuten wird die Zeit sogar knapp. Zwar hätte der Bus mit dem trockenen Klamotten auch ruhig ein Stündchen früher da sein können, aber die Zeit läuft nun schneller als je zuvor. Simon und Moritz erhalten Ihre tollen, großen Pokale für Ihre Altersklassensiege schon etwas früher, die beiden waren ja auch schon sehr zügig im Ziel. Etwas länger darf Petra dann auf Ihre Ehrung für Gesamtplatz 2 bei den Damen und Platz 1 in der AK warten, aber das hat sich sicher gelohnt. Mit mir und Norbert fanden sich dann auch noch zwei alte Hasen auf dem Podest wieder, nur 6 Sekündchen voneinander getrennt, echte Maßarbeit. Platz 1 mussten wir einem jungen wilden (echter M50er, wir echte M55er) überlassen. Danach durfte Anja unser wertvolles Siegerkuvert für die deutlich größte, angemeldete Gruppe vom Veranstalter in Empfang nehmen, echt Klasse. Erst jetzt gab es erste Auflösungserscheinungen in Richtung Heimat. Es war wieder einmal ein tolles Fest das wir verdammt genossen haben.

 

Dieser Beitrag wurde erstellt am Sonntag 9. August 2015 um 21:22 und abgelegt unter 2015, Berichte. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

2 Kommentare über “Megaspaß für 29 Starter beim 31. Mörsbachman”

  1. Anja schrieb:

    Toller Bericht, lieber Bernd!

  2. Anke schrieb:

    Jawoll!
    Super geschrieben, Bernd! 😉